Aushalsen

Im Rohrleitungsbau werden Ver- und Abzweigungen zunehmend mit Aushalsungen realisiert. Sie weisen gegenüber gegossenen oder geschweißten Zukaufteilen eine Reihe von Vorteilen auf:

  • verbesserte Strömungseigenschaften
  • geringeres Gewicht
  • weniger Fügestellen im Rohrleitungsbau
  • geringere Wartungskosten
  • weniger Reklamationen und Leckagen
  • keine Lagerkosten
  • Kostensenkung durch Einsparung von Fittings, Sattelstutzen und Schweißnähten

 

Anwendungsgebiete:

  • Anlagenbau z.B. für Nahrungsmittelindustrie, Papierverarbeitung, chemische Industrie, Textilindustrie und Pharmazie (Totraumminimierung)
  • Abgasbereich von Verbrennungsmotoren
  • Fahrzeugleichtbau

 

Prinzip des Aushalsens mit der T-Drill T110:

Im ersten Schritt wird ein elliptisches Vorloch in das Rohr gefräst (Bild links). Anschließend wird mit dem Aushalswerkzeug die Rohröffnung langsam nach oben gezogen, bis die charakteristische Öffnung entsteht (Bild mitte). Im letzten Arbeitsgang wird der gezogene Rohranschluss plan gedreht, um Unebenheiten für nachfolgende Schweißungen abzutragen (Bild rechts).

 

Technische Informationen:

  • max. Wandstärke: 4,5mm (abhängig vom Rohrdurchmesser)
  • vorhandene Aushalswerkzeuge: DN20 bis DN100 (DIN ISO)
  • mögliche Rohrdurchmesser: DN25 bis DN250 (DIN ISO)

 

 

Prospekt

Informationsblatt HT-Anlagenbau